Über meine Spurensuche

Auf den Spuren der Filmgeschichte

 

Vor einiger Zeit nutzte ich Google Earth, um mir Orte in anderen Erdteilen anzusehen. Als ich auf einen Ort in den USA klickte, landete mein Google Earth-Männchen in einer Straße, in der ich ein Gebäude entdeckte, dass ob seiner markanten Lämpchen an ein Theater erinnerte. „Das google ich mal“, dacht’s und erfährt: Von allen Orten auf der Welt, auf die ich einen Blick hätte werfen können, lande ich bei jenem, wo Charlie Chaplins „Der große Diktator“ uraufgeführt wurde! – Sicher entbehrliches Wissen, aber mich faszinierte dies dennoch und ich überlegte mir: Es muss doch überall auf der Welt banale Fakten und kleine Geschichten hinter großen Filmen geben. Ist nicht nahezu überall etwas geschehen, was „mit Film zu tun“ hat, für lokal Ansässige von Bedeutung ist und sonst nirgends Erwähnung findet?

Die Idee, auf den Spuren der Filmgeschichte zu reisen, war geboren. Nicht auf der wichtigen, die man in Fachbüchern lesen kann, nein: Mich reizte, zu entdecken, wie Orte heute aussehen, an denen einmal etwas Filmhistorisches stattfand.

Los geht’s in Berlin, auf den Spuren Max Skladanowskys, der mit seinem Bruder das Bioscop und damit einen der ersten Projektionsapparate entwickelte. Was bleibt heute an diesbezüglich geschichtsträchtigen Orten davon über? Ich habe mich auf die filmische Suche begeben und werde meine Beobachtungen bald hier teilen.

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